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19. Dezember 2017 - 00:00 Uhr

Auch an Heiligabend offene Ohren


Präses Rekowski besucht die Telefonseelsorge an Heiligabend

 Präses besucht Einrichtung an Heiligabend
Wuppertal. Während die meisten Menschen fröhlich Weihnachten feiern, sind andere an den Feiertagen alleine und fühlen sich einsam. Bei wieder anderen machen sich Ärger und Traurigkeit breit, weil das Fest nicht geworden ist wie erhofft. Einsamkeit und familiäre Enttäuschung – an den Feiertagen stehen diese Themen im Vordergrund, wenn sich Menschen an die Telefonseelsorge wenden.
„Für mich hat die Telefonseelsorge viel mit der frohen Botschaft von Weihnachten zu tun: In ihrem Dienst nimmt die Liebe Gottes zu uns Menschen Gestalt an – so wie sie auch im Jesuskind Gestalt angenommen hat, im Stall von Bethlehem“, sagt Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Um den Einsatz der zumeist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge zu würdigen, besucht er an Heiligabend die Wuppertaler Telefonseelsorge und spricht u. a. mit Ehrenamtlichen, die an den Feiertagen im Dienst sind.

Auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es zwischen Niederrhein und Saarland 20 Telefonseelsorgestellen. Vier von ihnen werden evangelisch verantwortet, drei katholisch und 13 sind in übergreifender Trägerschaft. In diesem Jahr sind dort bislang rund 225.000 Anrufe entgegengenommen worden. 21 hauptamtliche Kräfte betreuen und begleiten die 1340 ehrenamtlich Mitarbeitenden.



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